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Über die Formate
TIM (Texture Image Map) ist ein Rasterbildformat, das von Sony Computer Entertainment) für die originale PlayStation-Konsole entwickelt wurde, die am 3. Dezember 1994 in Japan veröffentlicht wurde. TIM-Dateien speichern Textur- und Sprite-Daten in einem Format, das für die GPU der PlayStation (das GTE/GPU-Subsystem) optimiert ist, und unterstützen 4-Bit-Indexfarben (16 Farben mit CLUT), 8-Bit-Indexfarben (256 Farben mit CLUT), 16-Bit-Direktfarben (5 Bit pro RGB-Kanal plus 1 Halbtransparenz-Steürbit) und 24-Bit-True-Color-Modi. Die Dateistruktur besteht aus einer 4-Byte-Kennung (0x10), einem Flag-Byte für Farbtiefe und CLUT-Vorhandensein, dem optionalen CLUT-Block (Color Look-Up Table) mit den Palettendaten und dem Bilddatenblock mit den Pixelwerten. Bildabmessungen in TIM-Dateien werden in Einheiten von 16-Bit-Wörtern statt Pixeln angegeben, was das native Speicheradressierungsschema der GPU widerspiegelt — daher muss der Breitenwert je nach Farbtiefenmodus unterschiedlich interpretiert werden. TIM war Teil des PSY-Q-Entwicklungskits, das von Spieleentwicklern während der gesamten kommerziellen Lebensdaür der PlayStation verwendet wurde. Ein Vorteil ist die direkte Hardware-Kompatibilität: TIM-Daten konnten mit minimaler Verarbeitung in den VRAM der PlayStation übertragen werden, was schnelles Texturladen ermöglichte, das für die Aufrechterhaltung der Bildraten auf dem begrenzten 33-MHz-MIPS-R3000A-Prozessor der Konsole entscheidend war. Das Format bleibt in Retro-Gaming- und Bewahrungsgemeinschaften relevant, lesbar von Werkzeugen wie TIMViewer, PSXPrev, ImageMagick und verschiedenen PlayStation-Entwicklungs- und Modding-Werkzeugen.
JPS (JPEG Stereo) ist ein stereoskopisches 3D-Bildformat, das ein Links- und Rechtsaugen-Ansichtspaar in einer einzelnen JPEG-komprimierten Datei speichert, um 1997 von VRex, Inc. für den Einsatz mit stereoskopischen Displays und Viewern entwickelt. Eine JPS-Datei ist technisch eine Standard-JPEG-Datei, die ein Side-by-Side-Stereopaar enthält — die linken und rechten Perspektivbilder werden horizontal nebeneinander in einem einzelnen Frame platziert, wobei die Gesamtbildbreite doppelt so groß ist wie die einzelne Ansichtsbreite. Die Datei verwendet Standard-JPEG-Komprimierung und kann von jedem JPEG-kompatiblen Viewer geöffnet werden (der das Side-by-Side-Paar als einzelnes breites Bild zeigt), aber stereo-fähige Anwendungen parsen das Bild in seine linken und rechten Komponenten für eine korrekte 3D-Präsentation. JPS-Dateien können mit dedizierter stereoskopischer Software, Anaglyphen-Viewern (die Rot-Cyan-Bilder für Farbbrillen erzeugen), autostereoskopischen Displays, VR-Headsets und Hardware wie NVIDIA 3D Vision oder passiven 3D-Monitoren betrachtet werden. Das Format gewann erneutes Interesse mit dem 3D-Fotografie-Boom Ende der 2000er und frühen 2010er Jahre, als Kameras wie die Fujifilm FinePix Real 3D W1/W3 nativ Stereopaare aufnahmen. Ein Vorteil ist die Abwärtskompatibilität: Da JPS Standard-JPEG-Kodierung verwendet, funktionieren die Dateien mit der bestehenden JPEG-Infrastruktur — sie können übertragen, gespeichert, als Thumbnails dargestellt und sogar betrachtet werden (als flache Side-by-Side-Bilder) ohne spezielle Software. Die Einfachheit des Formats ist eine weitere praktische Stärke — kein spezieller Container oder Codec ist erforderlich, und jedes Werkzeug, das JPEG-Bilder zuschneiden und anzeigen kann, kann einzelne Ansichten extrahieren. JPS-Dateien werden von StereoPhoto Maker, ImageMagick und verschiedenen 3D-Foto-Viewern unterstützt.