MEF (RAW)-zu-VIFF-Konverter

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Wie man MEF in VIFF konvertiert

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Über die Formate

MEF ist das proprietäre RAW-Bildformat der Mamiya-Mittelformat-Digitalkameras, eingeführt 2004 mit der Mamiya ZD und fortgeführt in nachfolgenden Modellen einschließlich der DM-Serie. MEF-Dateien erfassen die unverarbeitete Ausgabe von Mamiyas grossflächigen CCD-Sensoren — typischerweise 48x36mm oder größer — bei 16 Bit pro Kanal und bewahren den vollen Dynamikumfang und die Farbtiefe des Mittelformatsensors vor jeglichem Demosaicing, Weissabgleich oder tonaler Verarbeitung. Das Format verwendet einen TIFF-basierten Container, der die rohen Bayer-Musterdaten zusammen mit eingebetteten JPEG-Vorschauen und umfangreichen EXIF-Metadaten einschließlich Mamiya-Objektividentifikation, Verschlusszeit, Blende und Messinformationen speichert. Mamiya (später reorganisiert als Mamiya Digital Imaging und schliesslich in Phase Ones Betrieb integriert) blickt auf ein Erbe zurück, das bis 1940 in der Mittelformat-Filmfotografie reicht, und das MEF-Format stellt die digitale Fortsetzung dieser Tradition dar. Ein Vorteil sind die inhärenten Bildqualitäten des Mittelformatsensors: Die größere Sensorfläche fängt mehr Licht pro Pixel ein, erzeugt niedrigere Rauschpegel, glattere Tonwertabstufungen und eine geringere Schärfentiefe-Wiedergabe, die Mittelformat-Fotografen für Porträt-, Mode- und Landschaftsaufnahmen schätzen. RAW-Flexibilität ist eine weitere praktische Stärke — MEF-Dateien, die in Adobe Lightroom, Capture One oder dcraw verarbeitet werden, ermöglichen es Fotografen, moderne Demosaicing- und Rauschreduzierungsalgorithmen auf diese Sensoren anzuwenden und dabei oft merklich bessere Ergebnisse zu erzielen als die originale kamerainterne Verarbeitung.
Entwickler: Mamiya
Erstveröffentlichung: 2004
VIFF (Visualization Image File Format) ist ein wissenschaftliches Bildformat, das von Khoral Research (ursprünglich an der University of New Mexico) entwickelt wurde und um 1990 mit der visuellen Programmierumgebung Khoros für Bildverarbeitung und Datenvisualisierung erschien. VIFF-Dateien verwenden einen 1024-Byte-Header, gefolgt von optionalen Farbkartendaten und den Bilddaten selbst, wobei der Header detaillierte Spezifikationen enthält: Datenspeichertyp (Bit, Byte, Short, Integer, Float, Double, Complex), Datenkodierung (keine, CCITT Group 3/4), Farbraummodell (keines, generisch, RGB, HSI, CMYK und andere) und Unterstützung für Mehrband-Bilder (Mehrkanal) mit beliebiger Bandanzahl. Das Format verarbeitet eindimensionale Signale, zweidimensionale Bilder, dreidimensionale Volumen und Standortdaten (dünne Pixelkoordinaten), was es über die einfache Bildspeicherung hinaus vielseitig macht. VIFF wurde für die visuelle Datenfluss-Programmierumgebung Khoros/VisiQuest konzipiert, in der Benutzer Bildverarbeitungs-Pipelines aufbauten, indem sie Verarbeitungsknoten auf einer grafischen Leinwand verbanden — ein Ansatz, der spätere Systeme wie AVS, MATLAB Simulink und LabVIEW beeinflusste. Ein Vorteil ist die wissenschaftliche Datentreü: VIFF unterstützt das gesamte Spektrum numerischer Typen im wissenschaftlichen Rechnen (einschließlich komplexer Zahlen und doppelter Präzision), speichert Mehrband-Datensätze nativ und trägt Kalibrierungsmetadaten — was es für Fernerkundung, medizinische Bildgebung und Spektralanalyse geeignet macht, wo generische Bildformate Informationen verlieren. Die Verbindung des Formats zum visuellen Programmierparadigma von Khoros bietet eine weitere bemerkenswerte Dimension — VIFF war das Standard-E/A-Format für eine der einflussreichsten frühen visuellen Programmier-Umgebungen für wissenschaftliche Bildanalyse. VIFF-Dateien können von ImageMagick und alten Khoros/VisiQuest-Installationen gelesen werden.
Entwickler: Khoral Research
Erstveröffentlichung: 1990