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Über die Formate
ERF ist das proprietäre RAW-Bildformat der Epson-Messsucher-Digitalkameras, insbesondere der R-D1, die 2004 als weltweit erste digitale Messkamera auf den Markt kam, sowie ihrer Nachfolger R-D1s und R-D1x. ERF-Dateien erfassen die unverarbeitete 12-Bit-Ausgabe des APS-C-großen CCD-Sensors der Kamera (ein 6,1-Megapixel-Bayer-Chip) und bewahren den vollen Dynamikumfang und die Farbtiefe vor Demosaicing, Weissabgleich oder Tonwertkurvenverarbeitung. Das Format verwendet eine TIFF-basierte Containerstruktur mit Epson-spezifischen Metadaten-Tags, die Aufnahmeparameter, Objektivinformationen (manuell über den Blendenring der Kamera eingegeben, da Messsucherobjektive keine elektronischen Kontakte haben) und die einzigartigen Analoganzeigen der Kamera aufzeichnen. Die R-D1-Serie nimmt einen besonderen Platz in der Fotogeschichte ein als die Kamera, die die digitale Aufnahme für Leica-M-Bajonett-Messsucherobjektive eröglichte, und ERF-Dateien dieser Kameras werden von Sammlern und Enthusiasten geschätzt. Ein Vorteil ist der einzigartige Wiedergabecharakter: Die Kombination aus der Tonwertreaktion des CCD-Sensors und den optischen Qualitäten klassischer Messsucherobjektive erzeugt in ERF-Dateien einen unverwechselbaren Look, den viele Fotografen als filmähnlicher empfinden als die Ausgabe von CMOS-basierten Kameras. Praktische Zugänglichkeit ist eine weitere Stärke — trotz der Seltenheit der Kamera werden ERF-Dateien von Adobe Lightroom, Adobe Camera Raw, dcraw, RawTherapee und anderer moderner RAW-Verarbeitungssoftware unterstützt, was sicherstellt, dass diese Dateien mit aktuellen Werkzeugen vollständig nutzbar bleiben.
VIFF (Visualization Image File Format) ist ein wissenschaftliches Bildformat, das von Khoral Research (ursprünglich an der University of New Mexico) entwickelt wurde und um 1990 mit der visuellen Programmierumgebung Khoros für Bildverarbeitung und Datenvisualisierung erschien. VIFF-Dateien verwenden einen 1024-Byte-Header, gefolgt von optionalen Farbkartendaten und den Bilddaten selbst, wobei der Header detaillierte Spezifikationen enthält: Datenspeichertyp (Bit, Byte, Short, Integer, Float, Double, Complex), Datenkodierung (keine, CCITT Group 3/4), Farbraummodell (keines, generisch, RGB, HSI, CMYK und andere) und Unterstützung für Mehrband-Bilder (Mehrkanal) mit beliebiger Bandanzahl. Das Format verarbeitet eindimensionale Signale, zweidimensionale Bilder, dreidimensionale Volumen und Standortdaten (dünne Pixelkoordinaten), was es über die einfache Bildspeicherung hinaus vielseitig macht. VIFF wurde für die visuelle Datenfluss-Programmierumgebung Khoros/VisiQuest konzipiert, in der Benutzer Bildverarbeitungs-Pipelines aufbauten, indem sie Verarbeitungsknoten auf einer grafischen Leinwand verbanden — ein Ansatz, der spätere Systeme wie AVS, MATLAB Simulink und LabVIEW beeinflusste. Ein Vorteil ist die wissenschaftliche Datentreü: VIFF unterstützt das gesamte Spektrum numerischer Typen im wissenschaftlichen Rechnen (einschließlich komplexer Zahlen und doppelter Präzision), speichert Mehrband-Datensätze nativ und trägt Kalibrierungsmetadaten — was es für Fernerkundung, medizinische Bildgebung und Spektralanalyse geeignet macht, wo generische Bildformate Informationen verlieren. Die Verbindung des Formats zum visuellen Programmierparadigma von Khoros bietet eine weitere bemerkenswerte Dimension — VIFF war das Standard-E/A-Format für eine der einflussreichsten frühen visuellen Programmier-Umgebungen für wissenschaftliche Bildanalyse. VIFF-Dateien können von ImageMagick und alten Khoros/VisiQuest-Installationen gelesen werden.