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Wie man W64 in IRCAM konvertiert

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Über die Formate

W64 (Wave64) ist ein 64-Bit-Audio-Container, der ursprünglich von Sonic Foundry — den Machern von Sound Forge — entworfen und später von Sony nach der Uebernahme von Sonic Foundrys Desktop-Software-Sparte 2003 weitergeführt wurde. Das Format adressiert direkt die 4-GB-Dateigrössenbegrenzung von Microsofts 32-Bit-RIFF/WAV-Spezifikation, die bei langen Aufnahmesessions, Mehrkanal-Aufnahmen oder Hochabtastraten-Produktionen problematisch wird. W64 erreicht dies, indem Chunk-Kennungen und Grössenfelder auf 64 Bit erweitert und GUIDs statt Vier-Zeichen-Codes verwendet werden. Diese strukturelle Aenderung erlaubt Dateien im Exabyte-Bereich und beseitigt damit jede praktische Speicherbeschränkung. Das Format unterstützt beliebige Abtastraten, Bittiefen und Kanalkonfigurationen und eignet sich damit hervorragend für Filmmusik, Live-Konzertaufnahmen und wissenschaftliche Datenerfassung. Sound Forge, Audacity und andere professionelle Audio-Workstations bieten native W64-Unterstützung für nahtlosen Import und Export. Für Tontechniker und Produzenten, die regelmäßig mit langen, hochqualitativen Aufnahmen arbeiten, bietet W64 die Zuverlässigkeit und Einfachheit von WAV ohne die ärgerliche Grössenbeschränkung.
Entwickler: Sonic Foundry
Erstveröffentlichung: 2001
IRCAM-Klangdateien stammen vom Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique — einem der weltweit führenden Computermusiklabore, gegründet vom Komponisten Pierre Boulez in Paris. Das Format entstand in den frühen 1980er Jahren, um den Forschungsbedarf des IRCAM zu bedienen, und wurde seither von akademischen und künstlerischen Gemeinschaften übernommen, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Klang arbeiten. Eine IRCAM-Datei beginnt mit einem 1024-Byte-Header, der eine Magic Number, Abtastrate, Kanalanzahl und ein Kodierungstypfeld enthält, das lineares PCM (16/32-Bit Integer und 32-Bit Float), Mu-Law und A-Law unterstützt. Der Header-Block bietet auch Platz für freien Annotationstext, sodass Forscher Experiment-Metadaten direkt in die Audiodatei einbetten können. Da die Nutzdaten standardmässig unkomprimiert sind, behalten Aufnahmen ihre volle Klangtreue über aufeinanderfolgende Analyse- und Resynthesezyklen — unverzichtbar in der psychoakustischen Forschung. Software wie Csound, libsndfile und SoX lesen und schreiben das Format nativ. Zu den wesentlichen Vorteilen gehören ein präzise definierter Header ohne Parser-Mehrdeutigkeiten, Unterstützung von Gleitkomma-Samples für wissenschaftliche DSP-Arbeit und tiefe Verwurzelung in der Computermusik-Community, die eine fortlaufende Werkzeugunterstützung gewährleistet.
Entwickler: IRCAM
Erstveröffentlichung: 1983