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Über die Formate
MAC (MacPaint) ist ein monochromes Bitmap-Bildformat, das von Bill Atkinson bei Apple Computer entwickelt und am 24. Januar 1984 zusammen mit dem originalen Macintosh veröffentlicht wurde. MacPaint war auf jedem Macintosh vorinstalliert und wurde zur ersten weit verbreiteten Malanwendung auf einem Personal Computer mit grafischer Benutzeroberfläche. MAC-Dateien speichern 1-Bit-Bilder (schwarz-weiß) in einer festen Auflösung von 576x720 Pixeln — entsprechend dem druckbaren Bereich des originalen ImageWriter-Nadeldruckers bei 72 dpi — unter Verwendung von PackBits-Lauflängenkodierung. Die Dateistruktur besteht aus einem 512-Byte-Header (weitgehend ungenutzt, ursprünglich für Anwendungsdaten reserviert), gefolgt von den komprimierten Bitmap-Daten, organisiert als 720 Zeilen zu je 72 Bytes (576 Pixel pro Zeile, 8 Pixel pro Byte). Das PackBits-Schema wechselt zwischen wörtlichen Byte-Läufen und wiederholten Byte-Läufen und bietet effiziente Komprimierung für die großen durchgehenden Flächen, die typisch für Schwarzweiß-Illustrationen sind, bei minimalem Rechenaufwand auf dem 7,8-MHz-Motorola-68000-Prozessor des Macintosh. Ein Vorteil ist die historische Bedeutung des Formats — MacPaint und sein Dateiformat halfen bei der Entwicklung der visuellen Sprache des Desktop-Computing, und die damit erstellten Kunstwerke fruher Macintosh-Benutzer, einschließlich Susan Kares ikonischer Oberflächendesigns und Schriften, repräsentieren ein grundlegendes Kapitel der Computergrafik-Geschichte. Die extreme Einfachheit des Formats ist eine weitere praktische Stärke: MAC-Dateien lassen sich mit trivialem Code dekodieren, und das Format wird von ImageMagick, GIMP, XnView und anderen modernen Bildwerkzeugen unterstützt.
FTS ist eine Dateierweiterung für das Flexible Image Transport System (FITS), das Standarddatenformat der Astronomie seit 1981, als es von Don Wells, Eric Greisen und R.H. Harten am National Radio Astronomy Observatory definiert und anschließend 1982 von der Internationalen Astronomischen Union unterstützt wurde. FITS wurde von Anfang an als selbstbeschreibendes Archivformat konzipiert: Jede Datei beginnt mit einem oder mehreren 2880-Byte-Headerblöcken, die ASCII-Schlüssel-Wert-Paare enthalten, die die Dimensionen, das Koordinatensystem, die Beobachtungsparameter und die Herkunft der Daten beschreiben, gefolgt von Datenblöcken in verschiedenen numerischen Typen — 8/16/32/64-Bit-Ganzzahlen und 32/64-Bit-IEEE-Gleitkommawerte. FITS unterstützt mehrdimensionale Arrays (Bilder, Datenwürfel, Hyperwürfel), Binärtabellen für Katalogdaten und ASCII-Tabellen, mit mehreren Header/Data-Units (HDUs), die in einer Datei köxistieren können. Das Format verarbeitet spezialisierte astronomische Daten: Spektralwürfel, Radiointerferometrie-Visibilitäten, Multi-Extension-Mosaikbilder von CCD-Arrays und Zeitserienphotometrie. Ein Vorteil ist die wissenschaftliche Strenge: FITS schreibt vor, dass alle Metadaten, die zur physikalischen Interpretation der Daten erforderlich sind — Koordinatentransformationen (WCS), photometrische Kalibrierung, Teleskop- und Instrumentenparameter — mit der Datei mitreisen, was das Metadatenverlust-Problem eliminiert, das generische Bildformate in wissenschaftlichen Kontexten plagt. Die Langlebigkeit des Formats und seine institutionelle Unterstützung sind eine weitere Stärke — praktisch jedes Observatorium, Weltraumteleskop (Hubble, James Webb, Chandra) und jedes astronomische Softwarepaket (DS9, IRAF, Astropy) verwendet FITS als primäres Datenformat.