M4R-zu-IRCAM-Konverter

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Wie man M4R in IRCAM konvertiert

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Über die Formate

M4R ist das festgelegte Klingeltonformat für Apple iPhone-Geräte, eingeführt zusammen mit dem Original-iPhone im Jahr 2007. Technisch gesehen ist eine M4R-Datei ein AAC-kodierter MPEG-4-Audio-Container, der in seiner Struktur identisch mit M4A ist — die einzigen relevanten Unterschiede sind die Dateierweiterung und eine Längenbeschränkung von etwa 30-40 Sekunden, die von iOS durchgesetzt wird. Apple wählte diesen Ansatz, damit bestehende AAC-Encoder-Infrastruktur Klingeltöne ohne Codec-Aenderungen erzeugen konnte, während die eigene Erweiterung verhindert, dass reguläre Musiktitel in der Klingeltonauswahl erscheinen und umgekehrt. Die Erstellung einer M4R-Datei umfasst das Kodieren eines kurzen Audioclips als AAC, das Zuschneiden auf die zulässige Länge und das Umbenennen der Datei. iTunes (bzw. Apple Music unter aktüllem macOS) und GarageBand bieten integrierte Workflows, und Drittanbieter-Tools wie Audacity beherrschen den Vorgang ebenso. Nach der Synchronisation oder dem Download integriert sich der Klingelton in die iOS-Einstellungen für Anrufe, Wecker und kontaktspezifische Benachrichtigungen. Zu den praktischen Vorteilen gehören die muhelose Bereitstellung auf jedem iPhone via iTunes-Sync oder AirDrop, hochwertige Wiedergabe durch den AAC-Codec auch bei kleinen Dateien und die Möglichkeit, einzelnen Kontakten individuelle Klingeltöne zuzuweisen.
Entwickler: Apple Inc.
Erstveröffentlichung: 29. Juni 2007
IRCAM-Klangdateien stammen vom Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique — einem der weltweit führenden Computermusiklabore, gegründet vom Komponisten Pierre Boulez in Paris. Das Format entstand in den frühen 1980er Jahren, um den Forschungsbedarf des IRCAM zu bedienen, und wurde seither von akademischen und künstlerischen Gemeinschaften übernommen, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Klang arbeiten. Eine IRCAM-Datei beginnt mit einem 1024-Byte-Header, der eine Magic Number, Abtastrate, Kanalanzahl und ein Kodierungstypfeld enthält, das lineares PCM (16/32-Bit Integer und 32-Bit Float), Mu-Law und A-Law unterstützt. Der Header-Block bietet auch Platz für freien Annotationstext, sodass Forscher Experiment-Metadaten direkt in die Audiodatei einbetten können. Da die Nutzdaten standardmässig unkomprimiert sind, behalten Aufnahmen ihre volle Klangtreue über aufeinanderfolgende Analyse- und Resynthesezyklen — unverzichtbar in der psychoakustischen Forschung. Software wie Csound, libsndfile und SoX lesen und schreiben das Format nativ. Zu den wesentlichen Vorteilen gehören ein präzise definierter Header ohne Parser-Mehrdeutigkeiten, Unterstützung von Gleitkomma-Samples für wissenschaftliche DSP-Arbeit und tiefe Verwurzelung in der Computermusik-Community, die eine fortlaufende Werkzeugunterstützung gewährleistet.
Entwickler: IRCAM
Erstveröffentlichung: 1983