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Über die Formate
TXT (Plain Text) ist das grundlegendste digitale Dokumentformat und speichert unformatierten Text als Folge von Zeichencodes ohne eingebettete Stile, Layoutanweisungen oder Metadaten jenseits der Zeichen selbst. Die Grundlage des Klartext-Computings geht auf den ASCII-Standard zurück, der 1963 von der American Standards Association (heute ANSI) veröffentlicht wurde und 128 Zeichencodes definierte, darunter Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets, Ziffern, Satzzeichen und Steürzeichen. Moderne Klartextdateien verwenden typischerweise die UTF-8-Kodierung, ein Unicode-Schema mit variabler Breite, das praktisch jedes Schriftsystem weltweit umfasst und gleichzeitig Abwärtskompatibilität mit ASCII beibehält. Zeilenenden variieren je nach Plattformkonvention — LF unter Unix/macOS, CR+LF unter Windows — obwohl die meisten modernen Werkzeuge beides transparent verarbeiten. Ein Vorteil ist die absolute Universalität — TXT-Dateien können auf jedem jemals hergestellten Computergerät erstellt, gelesen und bearbeitet werden, von Grossrechnern der 1960er Jahre bis zu modernen Smartphones, ohne spezialisierte Software. Der minimale Overhead ist eine weitere Kernstärke: Klartext trägt keinerlei Formatierungsballast, was TXT-Dateien ideal für Konfigurationsdateien, Logausgabe, Datenaustausch, Quellcode, Skripte und jeden Kontext macht, in dem Inhalte programmatisch verarbeitet werden müssen. Klartext dient als Grundlage für strukturierte Formate wie CSV, JSON, XML, YAML und Markdown und bleibt das Ein-/Ausgabemedium für praktisch alle Kommandozeilen-Werkzeuge und Programmierumgebungen. Trotz jahrzehntelanger reichhaltigerer Alternativen besteht TXT als das einzige wahrhaft universelle Dokumentformat fort.
G3 ist ein monochromes Bildformat, das auf dem ITU-T Group 3-Faksimile-Kodierungsstandard (Empfehlung T.4) basiert, 1980 vom CCITT als universelle Komprimierungsmethode für Faxübertragungen über Telefonnetze ratifiziert. G3-Dateien enthalten 1-Bit-Bilddaten (schwarz-weiß), kodiert mit eindimensionaler Modified-Huffman-(MH)-Kodierung, bei der jede Scanline unabhängig komprimiert wird, indem Läufe aufeinanderfolgender weisser oder schwarzer Pixel durch Codewörter variabler Länge aus einer vordefinierten Huffman-Tabelle ersetzt werden, die für typische Dokumentinhalte optimiert ist. Der Standard definiert auch einen optionalen zweidimensionalen Kodierungsmodus (Modified READ), der jede Zeile als Differenzen zur vorherigen Zeile kodiert und bessere Komprimierung für Seiten mit vertikaler Redundanz erzielt. Die Standard-G3-Auflösung beträgt 204 Pixel pro Zoll horizontal und entweder 98 (Standard) oder 196 (Fein) Pixel pro Zoll vertikal, was das charakteristische leicht gestreckte Erscheinungsbild empfangener Faxdokumente erzeugt. Die Kodierung wurde sorgfältig für die Echtzeit-Übertragungsbeschränkungen der 1980er-Jahre-Modems optimiert, die mit 2400 bis 14400 bps arbeiteten, wobei Kodierungs- und Dekodierungsgeschwindigkeit der Kommunikationskanalrate entsprechen mussten. Ein Vorteil ist die universelle Telekommunikationskompatibilität: Group-3-Kodierung bleibt der obligatorische Basis-Codec für jedes hergestellte Faxgerät, was sicherstellt, dass G3-Bilddaten an jedes Faxgerät weltweit gesendet oder davon empfangen werden können. Die Effizienz des Formats für Dokumentinhalte ist eine weitere Stärke — die Huffman-Tabellen wurden statistisch auf die Lauflängenverteilungen in Geschäftsdokumenten abgestimmt, und typische Seiten komprimieren auf unter 30 KB. G3-Dateien werden von LibreOffice, ImageMagick und Faxserver-Software unterstützt.