NEF (RAW)-zu-PCD-Konverter

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Wie man NEF in PCD konvertiert

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Über die Formate

NEF (Nikon Electronic Format) ist Nikons proprietäres RAW-Bildformat, eingeführt 1999 mit der Nikon D1 — einer der ersten professionellen digitalen Spiegelreflexkameras, die erschwinglich genug für den breiten Einsatz in Redaktionen war. NEF-Dateien erfassen die vollständige unverarbeitete Ausgabe von Nikons CCD- und CMOS-Sensoren mit 12 oder 14 Bit pro Kanal in einem TIFF-basierten Container, der die rohen Bayer- oder Quad-Bayer-Mosaikdaten zusammen mit eingebetteten JPEG-Vorschauen in mehreren Auflösungen, umfassenden EXIF-Metadaten und Nikons proprietären MakerNote-Tags speichert. Das Format unterstützt drei Komprimierungsmodi: unkomprimiert (grösste Dateien, keine Dateiänderung), verlustfrei komprimiert (reduzierte Grösse bei bitgenaür Rekonstruktion) und verlustbehaftet komprimiert (weitere Grössenreduzierung mit einer benutzerdefinierten Tonwertkurve). Die MakerNote-Daten von NEF sind besonders umfangreich und kodieren den aktiven AF-Punkt, VR-Status (Vibration Reduction), Picture-Control-Einstellungen, Active-D-Lighting-Parameter und detaillierte Objektivkorrekturdaten für Nikons F-Bajonett- und Z-Bajonett-Optiken. Ein Vorteil ist das enorme Ökosystem kompatibler Software: NEF gehört zu den am breitesten unterstützten RAW-Formaten weltweit, verarbeitet von Adobe Lightroom, Capture One, DxO, Nikons eigenem NX Studio und praktisch jeder RAW-fähigen Anwendung — was Nikons Position als eine der beiden dominanten professionellen Kameramarken während der gesamten Digitalfotografie-Ära widerspiegelt. Der 14-Bit-Aufnahmemodus des Formats bietet eine weitere zentrale Stärke — moderne Nikon-Sensoren liefern klassenbestimmenden Dynamikumfang, und die NEF-Datei bewahrt diesen vollständig, was dramatische Belichtungskorrekturen in der Nachbearbeitung ermöglicht.
Entwickler: Nikon
Erstveröffentlichung: 1999
PCD (Photo CD) ist ein proprietäres Bildformat, das von Eastman Kodak in Partnerschaft mit Philips entwickelt und 1992 als System zur Übertragung von 35-mm-Filmfotografien auf Compact Discs für digitale Betrachtung und Druck eingeführt wurde. Jede PCD-Datei speichert eine einzelne Fotografie in fünf verschiedenen Auflösungen in einer hierarchischen Struktur namens Image Pac: Base/16 (192x128), Base/4 (384x256), Base (768x512), 4Base (1536x1024) und 16Base (3072x2048), mit optionalem 64Base (6144x4096) auf Pro Photo CD-Discs. Bilder werden in Kodaks proprietärem YCC-Farbraum gespeichert (einer Variante von CIE Lab über das Photo-YCC-Farbmodell), der einen breiteren Gamut als sRGB erfasst, bei 8 Bit pro Komponente im Luminanzkanal und subgesampelter Chrominanz. Die Mehrebenen-Pyramide wird mit einem progressiven Schema kodiert: Das Basisbild wird direkt gespeichert, und jede höhere Auflösung als Residuum (Differenz), das die hochskalierte vorherige Ebene verfeinert, wodurch die Gesamtdateigrösse handhabbar bleibt. Ein Vorteil ist die außergewöhnliche Scanqualität: Photo-CD-Scans wurden auf Kodaks professionellen PIW-Scannern (Photo Imaging Workstation) von geschulten Operateuren durchgeführt und lieferten konstant exzellente Ergebnisse von 35-mm-Negativen und Dias — oft besser als das, was zeitgenössische Consumer-Flachbettscanner erreichen konnten. Die Mehrfachauflösungs-Struktur ist ein weiteres bemerkenswertes Merkmal: Eine einzige PCD-Datei bedient Bedürfnisse von der Thumbnail-Durchsicht bis zum hochauflösenden Druck ohne separate Dateiversionen. PCD-Dateien können von Adobe Photoshop, ImageMagick, GIMP (über Plugin), IrfanView und XnView gelesen werden, was den fortgesetzten Zugang zu den Millionen von Photo-CD-Bildern sicherstellt, die während des kommerziellen Höhepunkts des Formats in den 1990er Jahren erstellt wurden.
Entwickler: Eastman Kodak
Erstveröffentlichung: 1992