TAR.7Z (T7Z)-zu-ZIP-Konverter
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Über die Formate
TAR.7Z ist ein zusammengesetztes Archivformat, das den TAR)-Container mit der LZMA/LZMA2-Kompression von 7-Zip kombiniert. Die TAR-Schicht bündelt mehrere Dateien zu einem einzigen Strom unter Bewahrung von Unix-Metadaten (Berechtigungen, Eigentümer, Symlinks), während die äussere 7Z-Kompression LZMA oder LZMA2 auf den gesamten Strom anwendet. Diese Kombination nutzt LZMAs überlegene Kompressionsraten — typischerweise 30-70% besser als gzip — und macht TAR.7Z zu einem der platzsparendsten Archivformate für Unix-artige Sicherungen und Softwareverteilung. Der Solid-Stream-Ansatz bedeutet, dass die Kompression Redundanz über alle archivierten Dateien hinweg ausnutzen kann, anstatt jede Datei einzeln zu komprimieren. Ein Vorteil ist die maximale Kompressionsdichte: Die TAR.7Z-Kombination erzeugt oft die kleinsten Archive unter den gängigen Unix-Archiv+Kompressionskombinationen. Breite Werkzeugunterstützung ist eine weitere Stärke — tar und 7-Zip sind auf allen großen Plattformen verfügbar, und viele moderne tar-Implementierungen können TAR.7Z-Archive direkt mit dem entsprechenden Flag erstellen und extrahieren. Das Format ist beliebt für die Verteilung großer Quellcodebäume und Sicherungsarchive, bei denen die Minimierung der Übertragungsgrösse die zusätzliche Kompressionszeit rechtfertigt.
ZIP ist das am weitesten verbreitete Archivformat in der Informatik, ursprünglich von Phil Katz erstellt und am 14. Februar 1989 von PKWARE) als Teil des PKZIP-Dienstprogramms für MS-DOS veröffentlicht. Das Format speichert jede Datei unabhängig innerhalb des Archivs, komprimiert Einträge einzeln unter Verwendung des Deflate-Algorithmus (am häufigsten) und zeichnet ein zentrales Verzeichnis am Ende der Datei auf, das eine Inhaltsübersicht für den schnellen Zugriff auf jeden Eintrag bietet, ohne das gesamte Archiv durchsuchen zu müssen. ZIP unterstützt mehrere Kompressionsmethoden (Stored, Deflate, Deflate64, BZIP2, LZMA), AES-Verschlüsselung, ZIP64-Erweiterungen für Dateien und Archive über 4 GB sowie Unicode-Dateinamenkodierung. Die offene Spezifikation des Formats, von PKWARE als .ZIP Application Note veröffentlicht, ermöglichte eine breite unabhängige Implementierung und trug dazu bei, dass ZIP zum De-facto-Standard für die Dateiverteilung wurde. Ein Vorteil ist die native Betriebssystemunterstützung — Windows, macOS und die meisten Linux-Desktop-Umgebungen verarbeiten ZIP-Dateien ohne Drittanbieter-Software, was es zur sichersten Wahl beim Teilen komprimierter Dateien mit unbekannten Empfängern macht. Die Einzeldateikompressionsarchitektur ist eine weitere Schlüsselstärke: Einzelne Dateien können extrahiert oder aktualisiert werden, ohne das gesamte Archiv neu zu verarbeiten, und ein beschädigter Eintrag beeinträchtigt andere Dateien nicht. Die Rolle von ZIP geht über einfache Archivierung hinaus — es dient als strukturelle Grundlage für JAR), EPUB, DOCX, PPTX, ODP, APK und zahlreiche andere Containerformate, die mehrere Ressourcen in einer einzigen Datei bündeln.