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Über die Formate
RTF (Rich Text Format) ist ein Dokumenten-Austauschformat, das von Microsoft entwickelt und erstmals 1987 mit Word 3.0 veröffentlicht wurde. Das Format kodiert Dokumentinhalt und Formatierung als reinen ASCII-Text unter Verwendung von Steuerwörtern (Befehle mit vorangestelltem Backslash) und Gruppen (in geschweifte Klammern eingeschlossene Abschnitte), die Schriften, Zeichenformatierung, Absatzlayout, Tabellen, Bilder und Seiteneinrichtung beschreiben. Da RTF grundlegend ein Textformat ohne binäre Komponenten ist, passieren Dokumente jeden Textkanal — E-Mail-Systeme, Zwischenablageoperationen und plattformübergreifende Übertragungen — ohne Beschädigung. Microsoft entwarf RTF explizit als anwendungs- und plattformübergreifendes Austauschformat, und es erreichte breite Akzeptanz: Praktisch jede Textverarbeitung, jeder Texteditor und jedes Dokumentenwerkzeug auf jedem Betriebssystem hat seit Jahrzehnten RTF-Lese- und Schreibunterstützung. Ein Vorteil ist die herausragende plattformübergreifende Kompatibilität — ein auf beliebiger Anwendung erstelltes RTF-Dokument wird auf jeder anderen mit konsistenter Formatierung gerendert, was es zum zuverlässigsten Format für den Textaustausch zwischen inkompatiblen Systemen macht. Die textbasierte Struktur bietet einen weiteren Nutzen: RTF-Dateien sind korruptionsresistent, lassen sich trivial von Programmen erzeugen (sie erfordern nur Zeichenkettenverkettung) und können durch Lesen des Roh-Markups in einem Texteditor debuggt werden. Obwohl RTF moderne Funktionen wie nachverfolgte Änderungen und erweiterte Layout-Steürungen nicht bietet und Microsoft die Spezifikation 2008 mit Version 1.9.1 für eingefroren erklärte, besteht das Format als zuverlässige Austauschoption fort, wo DOCX-Kompatibilität nicht vorausgesetzt werden kann.
SVG (Scalable Vector Graphics) ist ein XML-basiertes Vektorbildformat, das vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelt wurde, wobei die 1.0-Spezifikation am 4. September 2001 als Empfehlung veröffentlicht wurde. Anders als binäre Vektorformate beschreibt SVG Formen, Pfade, Text, Verläufe, Filter und Animationen in menschenlesbarem XML-Markup, das in einem Texteditor verfasst, von Skriptsprachen verarbeitet und mit CSS gestaltet werden kann. Das Format unterstützt sowohl Vektorelemente (Linien, Kurven, Polygone, definiert durch mathematische Koordinaten) als auch eingebettete Rasterbilder sowie Interaktivität durch JavaScript-Ereignisbehandlung und deklarative Animationen via SMIL oder CSS-Übergänge. SVG wird von allen modernen Webbrowsern ohne Plugins nativ gerendert, was es zum Standardformat für auflösungsunabhängige Grafiken im Web macht — von Icons und Logos bis hin zu interaktiven Datenvisualisierungen und animierten Illustrationen. Ein großer Vorteil ist die unendliche Skalierbarkeit: SVG-Grafiken bleiben auf jeder Anzeige perfekt scharf, von niedrigauflösenden Monitoren bis zu ultrahochauflösenden Retina-Bildschirmen, da das Rendering aus Geometrie berechnet wird statt aus Pixeln. Die textbasierte Natur bietet eine weitere Kernstärke — SVG-Inhalte sind von Suchmaschinen indexierbar, für Screenreader zugänglich und trivial über das DOM mit Standard-Webtechnologien manipulierbar. Die aktive W3C-Spezifikation entwickelt sich mit den Fähigkeiten der modernen Webplattform weiter und erhält SVGs Position als das essenzielle Vektorformat für responsives Webdesign.