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Über die Formate
RTF (Rich Text Format) ist ein Dokumenten-Austauschformat, das von Microsoft entwickelt und erstmals 1987 mit Word 3.0 veröffentlicht wurde. Das Format kodiert Dokumentinhalt und Formatierung als reinen ASCII-Text unter Verwendung von Steuerwörtern (Befehle mit vorangestelltem Backslash) und Gruppen (in geschweifte Klammern eingeschlossene Abschnitte), die Schriften, Zeichenformatierung, Absatzlayout, Tabellen, Bilder und Seiteneinrichtung beschreiben. Da RTF grundlegend ein Textformat ohne binäre Komponenten ist, passieren Dokumente jeden Textkanal — E-Mail-Systeme, Zwischenablageoperationen und plattformübergreifende Übertragungen — ohne Beschädigung. Microsoft entwarf RTF explizit als anwendungs- und plattformübergreifendes Austauschformat, und es erreichte breite Akzeptanz: Praktisch jede Textverarbeitung, jeder Texteditor und jedes Dokumentenwerkzeug auf jedem Betriebssystem hat seit Jahrzehnten RTF-Lese- und Schreibunterstützung. Ein Vorteil ist die herausragende plattformübergreifende Kompatibilität — ein auf beliebiger Anwendung erstelltes RTF-Dokument wird auf jeder anderen mit konsistenter Formatierung gerendert, was es zum zuverlässigsten Format für den Textaustausch zwischen inkompatiblen Systemen macht. Die textbasierte Struktur bietet einen weiteren Nutzen: RTF-Dateien sind korruptionsresistent, lassen sich trivial von Programmen erzeugen (sie erfordern nur Zeichenkettenverkettung) und können durch Lesen des Roh-Markups in einem Texteditor debuggt werden. Obwohl RTF moderne Funktionen wie nachverfolgte Änderungen und erweiterte Layout-Steürungen nicht bietet und Microsoft die Spezifikation 2008 mit Version 1.9.1 für eingefroren erklärte, besteht das Format als zuverlässige Austauschoption fort, wo DOCX-Kompatibilität nicht vorausgesetzt werden kann.
PDF (Portable Document Format) wurde von Adobe Systems entwickelt, mitbegründet von John Warnock und Charles Geschke, wobei die erste Version am 15. Juni 1993 veröffentlicht wurde. Aufgebaut auf einem vereinfachten PostScript-Imaging-Modell, kapselt PDF vollständige Dokumentbeschreibungen — Text mit Schriften, Vektorgrafiken, Rasterbilder und interaktive Elemente — in einer eigenständigen Datei, die auf jeder Plattform, jedem Gerät und jedem Drucker identisch gerendert wird. Das Format entwickelte sich durch mehrere Versionen und gipfelte in seiner Übernahme als internationaler Standard ISO 32000-1 im Jahr 2008 (PDF 1.7) und ISO 32000-2 im Jahr 2017 (PDF 2.0), was langfristige Herstellerunabhängigkeit sicherstellt. PDF unterstützt ein aussergewöhnliches Spektrum an Fähigkeiten: digitale Signaturen, Formularfelder, Anmerkungen, Lesezeichen, Barrierefreiheits-Tags, Verschlüsselung, JavaScript, Multimedia-Einbettung, 3D-Inhalte und archivierungsspezifische Profile (PDF/A). Ein Vorteil ist die absolute visuelle Wiedergabetreue — ein PDF-Dokument sieht genau gleich aus, ob es unter Windows, macOS, Linux, iOS oder Android geöffnet, auf einem beliebigen Drucker ausgedruckt oder Jahrzehnte nach seiner Erstellung betrachtet wird. Universelle Softwareunterstützung ist eine weitere Kernstärke: PDF-Viewer sind in jedes große Betriebssystem und jeden Webbrowser eingebaut, und das Format wird von Hunderten von Anwendungen weltweit gelesen. Spezialisierte ISO-Profile wie PDF/A (Archivierung), PDF/X (Druckproduktion) und PDF/UA (Barrierefreiheit) erweitern die Reichweite des Formats in regulierte Branchen. PDF ist zum globalen Standard für den Dokumentenaustausch in Wirtschaft, Verwaltung, Recht, Wissenschaft und Verlagswesen geworden.