PT3-zu-WBMP-Konverter

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Wie man PT3 in WBMP konvertiert

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Über die Formate

PT3 (PostScript Type 3) ist ein Schriftformat, das als Teil der PostScript-Sprachspezifikation definiert und 1984 von Adobe Systems eingeführt wurde. Anders als Type-1-Schriften, die eine eingeschränkte Teilmenge von PostScript-Operatoren verwenden, die für Hinting und effizientes Rendering optimiert ist, erlauben Type-3-Schriften die Verwendung der vollständigen PostScript-Sprache zur Beschreibung jeder Glyphe. Das bedeutet, dass Glyphen graduierte Füllungen, Grauschattierungen, komplexe Pfadoperationen, Farbe und sogar Bitmap-Bilder enthalten können — Fähigkeiten, die innerhalb von Type 1s eingeschränktem Charstring-Interpreter unmöglich sind. Adobe hielt die Type-1-Spezifikation ursprünglich geheim und proprietär, sodass Drittanbieter-Schrifthersteller und Entwickler, die PostScript-kompatible Schriften erstellen wollten, während der späten 1980er Jahre auf das öffentlich dokumentierte Type-3-Format zurückgreifen mussten. Ein bemerkenswerter Vorteil ist die gestalterische Freiheit: Da jedes gültige PostScript-Programm eine Glyphe definieren kann, können Designer dekorative, illustrierte und texturierte Buchstabenformen erzeugen, die weit über einfache Umrissfüllungen hinausgehen. Die Offenheit des Formats war in seiner Ära eine weitere praktische Stärke, die es jedem ermöglichte, PostScript-Schriften zu erstellen, ohne Adobes proprietäre Hinting-Technologie zu lizenzieren. Allerdings fehlen Type-3-Schriften die Hinting-Mechanismen, die Type-1-Text bei kleinen Grössen und niedrigen Auflösungen scharf machen, was ihren Einsatz für Fliesstext einschränkte. Als Adobe im März 1990 die Type-1-Spezifikation veröffentlichte, migrierten die meisten Schrifthersteller zum gehinteten Format. Type-3-Schriften sind heute primär von historischem Interesse und finden sich in archivierten PostScript-Dokumenten und spezialisierten Anwendungen, bei denen künstlerisches Glyphen-Rendering wichtiger ist als bildschirmoptimiertes Hinting.
Entwickler: Adobe Systems
Erstveröffentlichung: 1984
WBMP (Wireless Bitmap) ist ein monochromes (1-Bit, Schwarz-Weiß) Bildformat, das als Teil der Wireless Application Protocol-Spezifikation (WAP) definiert wurde und um 1998 vom WAP Forum (später in die Open Mobile Alliance integriert) entwickelt wurde. Das Format wurde für die äußerst eingeschränkten Mobilgeräte der späten 1990er und frühen 2000er Jahre konzipiert — Telefone mit kleinen Monochrom-Bildschirmen, minimaler Rechenleistung und schmalbandigen GSM-Datenverbindungen. WBMP verwendet die einfachste mögliche Kodierung: ein Typ-Identifikator-Byte (immer 0 für den einzigen definierten Typ), Breite und Höhe als Mehrbyte-Ganzzahlen in einem Schema variabler Länge, und die rohen Pixeldaten, bei denen jedes Bit ein Pixel darstellt (0 für Weiß, 1 für Schwarz), acht pro Byte gepackt. Es gibt keine Komprimierung, keine Metadaten und keine Farbe — das Format ist rein ein minimaler Container für die Übertragung kleiner monochromer Grafiken an WAP-Mobilbrowser. Ein Vorteil war die extreme Effizienz auf eingeschränkten Geräten — WBMP-Bilder konnten mit praktisch null CPU-Overhead und minimalem Speicher dekodiert werden, was auf früher mobiler Hardware mit einstelligen Megahertz-Taktfrequenzen entscheidend war. Die winzigen Dateigrössen sind eine weitere Stärke: Ein typisches WBMP-Symbol belegte nur wenige hundert Bytes, praktisch für die Übertragung über 9,6-kbps-GSM-Datenkanäle. Obwohl das WAP-Ökosystem vollständig von modernen mobilen Webbrowsern abgelöst wurde, die vollfarbige JPEG-, PNG- und WebP-Bilder rendern können, begegnet man WBMP-Dateien noch in archivierten Mobilinhalten aus dieser Übergangsära.
Entwickler: WAP Forum
Erstveröffentlichung: 1998