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Über die Formate
VMS (Voice Messaging System) ist ein komprimiertes Audioformat für Telefonie- und Voicemail-Anwendungen, das ursprünglich in Deutschland verwendet wurde. Dateien mit der .vms-Erweiterung kodieren gesprochenes Audio mittels Continuously Variable Slope Delta Modulation (CVSD), einer Methode, die für die bandbreitensparende Sprachübertragung über Telefonnetze geeignet ist. Das Format arbeitet bei 8 kHz, passend zur Standard-Abtastfrequenz der digitalen Telefonie, und erzeugt selbstbeschreibende Dateien, die Kodierungsparameter in einem kurzen Header einbetten. Dieser Header unterscheidet VMS von rohen CVSD-Streams und ermöglicht Wiedergabe-Tools, Aufnahmen ohne externe Konfiguration zu verarbeiten. Das SoX-Audio-Toolkit bietet native Lese- und Schreibunterstützung, was die Konvertierung von VMS-Aufnahmen in WAV oder andere moderne Formate unkompliziert gestaltet. Ein praktischer Vorteil ist die geringe Dateigröße — die CVSD-Kompression hält Voicemail-Nachrichten kompakt genug für Systeme mit begrenzter Speicherkapazität, was in der frühen Telefonieinfrastruktur entscheidend war. Die Kodierung verhält sich unter verrauschten Kanalbedingungen robust und bewahrt die Sprachverständlichkeit selbst bei auftretenden Fehlern. Obwohl VMS von modernen Codecs in aktuellen Voice-Messaging-Plattformen abgelöst wurde, bleibt es relevant für die Wiederherstellung historischer Voicemail-Archive.
SMP ist das native Dateiformat von SampleVision, einer Sample-Bearbeitungsanwendung, die um 1990 von Turtle Beach Systems entwickelt wurde. SampleVision gehörte zu den ersten PC-basierten visuellen Sample-Editoren und ermöglichte Musikern, Wellenformen am Bildschirm zu betrachten und Schnitt-, Kopier-, Einfüge- und Loop-Point-Bearbeitungen durchzuführen — Funktionen, die zuvor teurer dedizierter Sampler-Hardware vorbehalten waren. Das SMP-Format speichert 16-Bit-Mono-PCM-Audio zusammen mit Sampling-spezifischen Metadaten: Loop-Start- und Endpunkte, Sustain-Loops, Release-Loops und MIDI-Root-Note-Zuweisungen. Dadurch waren SMP-Dateien direkt nutzbar für die Erstellung und den Austausch von Patches zwischen Hardware-Samplern über den MIDI Sample Dump Standard (SDS), dessen Transfers SampleVision über seine Oberfläche automatisierte. Ein wesentlicher Vorteil bestand darin, die PC-Welt mit professioneller Sampling-Hardware von Akai, E-mu, Ensoniq und Roland zu verbinden — Geräte mit winzigen Displays und minimalen Bearbeitungsmöglichkeiten. Das Format unterstützte gängige Abtastraten (22050, 44100 Hz) und kurze Textbeschreibungen neben den Audiodaten. Obwohl Turtle Beach zu Gaming-Peripherie wechselte und SampleVision eingestellt wurde, bestehen SMP-Dateien in Vintage-Sample-Bibliotheksarchiven fort und können mit SoX konvertiert werden.