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Über die Formate
Shorten (SHN) ist ein verlustfreier Audiokompressionscodec, der 1993 von Tony Robinson bei SoftSound entwickelt wurde und damit einer der frühesten praktisch einsetzbaren Lossless-Kompressoren ist. Der Algorithmus nutzt lineare Vorhersage, um jedes Sample aus seinen Vorgängern zu schätzen, und kodiert die Residün dann mit Huffman- oder Golomb-Rice-Codes. Kompressionsraten liegen typischerweise zwischen 2:1 und 3:1, mit der Garantie, dass die dekodierte Ausgabe bitidentisch mit dem Original ist. Shorten erlangte in den späten 1990er Jahren kulturelle Bedeutung als bevorzugtes Format für den Tausch von Live-Konzertaufnahmen im Internet — Communities wie etree.org bauten ganze Verteilungsnetzwerke um SHN-Dateien auf, und Bands wie die Grateful Dead und Phish duldeten die Praxis stillschweigend. Ein Vorteil war die Einfachheit des Formats: Kodierung und Dekodierung liefen schnell, selbst auf bescheidener Pentium-Hardware. Eine weitere Stärke war die deterministische Ausgabe — der gleiche Input erzeugte stets die gleichen Bytes, was Prüfsummen zur zuverlässigen Integritätsüberprüfung unter Tausenden von Tauschpartnern machte. Obwohl FLAC Shorten schliesslich mit besserer Kompression, Seeking-Unterstützung und eingebetteten Metadaten ablöste, besitzt SHN weiterhin historische Bedeutung, und umfangreiche Live-Musik-Archive im Format zirkulieren bis heute.
AVR (Audio Visual Research) ist ein Audioformat, das um 1989 auf dem Apple Macintosh entstand und von der Firma Audio Visual Research für ihre Bearbeitungs- und Synthesetools entwickelt wurde. Es speichert rohe Audiosamples mit einem Header fester Länge, der Abtastrate, Bittiefe (8 oder 16 Bit), Kanalkonfiguration und Loop-Point-Marker enthält. Im Gegensatz zu komplexen Container-Formaten verwendet AVR eine flache Binärstruktur ohne Kompression und bewahrt die volle Wellenformqualität auf Kosten grösserer Dateien. Das Format diente professionellen Macintosh-Audio-Workstations in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren, als die Mac-Plattform im kreativen Bereich dominierte. Ein Vorteil ist die unkomprimierte Speicherung, die keinerlei Artefakte erzeugt und perfekte Signalintegrität bei der Bearbeitung gewährleistet. Native Loop-Marker stellen ein weiteres Feature dar und ermöglichen Sounddesignern, nahtlose Wiederholungspunkte innerhalb der Datei zu definieren — für die damalige samplebasierte Musikproduktion vorausschaünd. Tools wie SoX pflegen die AVR-Unterstützung weiter und stellen sicher, dass Archivare auf diese historischen Aufnahmen zugreifen und sie konvertieren können. Obwohl von WAV und AIFF verdrängt, bleibt AVR ein bemerkenswertes Stück früherer digitaler Audiogeschichte.