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Über die Formate
DNG (Digital Negative) ist ein offenes, lizenzfreies RAW-Bildformat, das am 27. September 2004 von Adobe Systems veröffentlicht wurde und die Verbreitung inkompatibler proprietärer RAW-Formate verschiedener Kamerahersteller adressieren soll. Basierend auf dem TIFF/EP-Standard (ISO 12234-2) bietet DNG einen gut dokumentierten Container für rohe Sensordaten mit standardisierten Metadaten-Tags, die das Farbfilter-Array-Muster der Kamera, Farbkalibrierungsmatrizen, Standard-Rendering-Parameter und Opcodes für geometrische Korrekturen beschreiben. Das Format unterstützt sowohl originale rohe Mosaikdaten als auch lineares (demosaiciertes) DNG sowie verlustbehaftetes DNG mit JPEG-Komprimierung für kleinere Archivgrössen, wenn volle Qualität nicht entscheidend ist. Adobe hat die Spezifikation über mehrere Versionen iteriert und Unterstützung für Transparenzkarten, Gleitkomma-HDR-Daten, erweiterte Farbprofile und semantische Masken in neueren Revisionen hinzugefügt. Ein Vorteil ist die Archivzuverlässigkeit — die veröffentlichte, nicht-proprietäre DNG-Spezifikation eliminiert das Risiko, dass das Format eines Kameraherstellers unlesbar wird, wenn das Unternehmen den Markt verlässt oder die Unterstützung für ältere Modelle einstellt — eine Sorge, die Adobe zur Entwicklung des Formats motivierte. Das Format ermöglicht auch die Einbettung originaler RAW-Daten, sodass Benutzer ihre CR2-, NEF- oder ARW-Dateien in DNG konvertieren können, während optional die Originalbits für Reversibilität im DNG aufbewahrt werden. Breite Ökosystem-Unterstützung ist eine weitere Stärke: Adobe Lightroom, Photoshop und Camera Raw behandeln DNG als erstklassiges Format, und viele Smartphone-Hersteller (darunter Google und Apple für bestimmte Modi) geben DNG nativ aus.
PICON (Personal Icon) ist ein Kleinformat-Bildtyp aus dem X Window System-Ökosystem, um 1990 von Steve Kinzler an der Indiana University als Teil des Picons-Datenbankprojekts (Personal Icons) entwickelt. Picons sind kleine, typischerweise 48x48 Pixel große Farbbilder, die als visuelle Kennungen für Personen, Organisationen, Domains und Usenet-Newsgroups in Unix-Mail-Readern, News-Readern und anderen Kommunikationswerkzeugen verwendet werden. Das Picon-Format ist im Wesentlichen ein XPM-Bild (X PixMap), das mit bestimmten Namenskonventionen und Verzeichnisstrukturen gespeichert wird, die es Software ermöglichen, das passende Symbol anhand der E-Mail-Adresse, des Domainnamens oder des Newsgroup-Namens nachzuschlagen. Die Picons-Datenbank organisierte Tausende dieser kleinen Bilder in einer hierarchischen Verzeichnisstruktur, geschlüsselt nach Domainnamen-Komponenten (z.B. faces/com/example/user.xpm), wodurch Mail-Clients das Foto eines Absenders oder ein Organisationslogo neben den Nachrichten automatisch anzeigen konnten. Das System ging dem modernen Konzept von Kontaktfotos und Avataren um mehr als ein Jahrzehnt voraus. Ein Vorteil ist die Pionierrolle des Systems bei der visuellen Identität für elektronische Kommunikation: Picons führten die Idee ein, dass E-Mails und Usenet-Nachrichten eine visuelle Darstellung des Absenders anzeigen sollten — ein Konzept, das schliesslich zum Standard in jedem modernen E-Mail-Client, jeder Messaging-App und Social-Media-Plattform wurde. Das XPM-basierte Format stellt sicher, dass Picons auf jedem System mit X-Window-Bibliotheken anzeigbar sind. Picon-Bilder werden von ImageMagick, GIMP und X-Window-Anzeigeprogrammen unterstützt, und die historische Picons-Datenbank bleibt online an der Indiana University archiviert.